DIG

2009

 

2. Halbjahresprogramm

der   DIG   Zweiggesellschaft Mainz

Kontaktstelle
Dr. Jacob Tharakan, Römerwall 39
55131 Mainz
Tel. & Fax: 06131 572516
Konto: Sparkasse Mainz
Nr. 59 204     BLZ 550 501 20
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11. Sept.   2009       Christuskirche Mainz
18. Sept.   2009       Rathaus Mainz
02. Okt.   2009       Landesfilmdienststelle RPL Mainz
24. Okt.   2009       Frankfurter Hof Mainz
20. Nov.   2009       Rathaus Mainz
27. Nov.   2008       Rathaus Mainz


11.September 2009       Freitag   18:30 Uhr
Ort: Christuskirche Mainz (5516, Kaiserstr. 56)

Eintritt: frei

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 09 der Stadt Mainz
in Koop. mit dem Ausländerbeirat und der Christuskirche

¨   Eröffnung: H. H. Timothaus, assyrischer Erzbischof für Europa
¨   Orgel - Wolfgang Betz
¨   Tanz - Indische Scülerinnen
¨   Shakuhachi (Jap. Zenföte) - Dr. J. Franklin, Australiender
¨   Ud (Arabische Laute) - Riad Kheder, Iraq
¨   Tempelperkussion (Ind.) - Ramesh Shotham
¨   Betuk u. Baham (Kamerun) - Sibafo Tuoussido
¨   Akustische Gitarre u. Gesang - Jan Rahtkens u. Deborah Enders
¨   Tanz - Indische Mädchen
¨   Lieder u. Musik - Seniorenwerkstatt-Band der VHS Mainz
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18. September 2009       Freitag   19:00 Uhr
Ort: Rathaus Mainz, Erdgeschoss, Valencia-Saal

Eintritt: frei

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 09 der Stadt Mainz
in Koop. mit dem Ausländerbeirat

Der "griechische Buddha" und Gandarha

Geistig-kulturelle Beziehungen zwischen den Griechen und den Völkern auf dem indischen Subkontinent seit der Zeit Alexanders d. Gr.
Diavortrag

Referentin: Eleftheria Wollny, M.A., Präsidentin der Deutschen Hellas-Gesellschaft, Bonn
Im Berliner Museum für Völkerkunde beeindruckt die Abbildung eines Buddha mit "hellenistischem" Gesicht, eine indische Plastik, auf der die Mischung von griechischem Ausdruck und indischem Denken in vollkommener Weise zum Ausdruck kam. Vertrat doch dieser "griechische" Buddha die Harmonie zwischen zwei verschiedenen Welten: klassisches Maß, Bejahung des Lebens, Extrovertiertheit (griech. Geisteswelt) vs. Introvertiertheit, Mystizismus, Verneinung (ind. Geisteswelt) - beides in einem Gesicht! Eine faszinierende Reise in die Griechisch-asiatische Kunst und Kultur von 300 vor bis 300 nach Chr. - nach Gandhara (im heutigen Pakistan/Afghanistan).
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02. Oktober 2009       Freitag, 19:00 Uhr
Ort: Landesfilmdienststelle Rheinland-Pfalz e.V.
Petersstr. 3, Mainz

(Eingang im Hof der Peterskirche)
Eintritt: frei


DIG Mainz e.V. in Kooperation mit
Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V.
Filmvorführung mit Einführung

Kitte mil ve mahi -
Where the twain shell meet


Indien, 2005.
Regie: Ajay Bhardwaj (71 Min.)
Referentin: Dr. Brigitte Schulze, Film- und Kultursoziologin
"Sieh dort drüben: die Kamera schaut zu. Die Kamera die größte Sonne. Sie sieht alles... Ich bitte Sie inständig, nicht all' unsere Geheimnisse preiszugeben" sagt Lal Singh-Dil, Poet und Revolutionär im Film, der sich mit der multirelgiös (Hindu - Muslim - Sikh) geprägten Region Punjab und ihren Konflikten befasst.
Die Referentin hat sich in ihrem neuesten Buch Kino im interkulturellen Kontext (Traugott Bautz 2008) u. a. intensiv mit dem aus Punjab stammenden Dokumentarfilmer Bhardwaj und seinen ProtagonistInnen beschäftigt.
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24. Oktober 2009       Samstag   ab 16:00 Uhr
Ort: FRANKFURTER HOF
Augustinerstr. 55, Mainz

 



Diwali - Lichterfest

Nachmittagsprogramm
16:00 - 19:00 Uhr
        Das Diwali-Fest wird traditionsgemäß mit einer kurzen Puja eingeleitet.
        Ausstellung: Khajuraho - erot. Kunst    
Erika Altehage, Meisterschülerin von Schmitt-Rottluff
Eröffnung durch Herrn Dir. Walter Hubel um 16:30.
        Tänze verschiedener Gruppen (Bengali Sisters, Layam, Shalaba ...)    
        Zauberer Dr. Arun Dubey    
        Mantren singen: Jai Jai Gopalino & Friends    
        Basar
        Indische Speisen und Getränke
 
Das ganze Nachmittagsprogramm ist kostenlos!


Abendprogramm
20:00 Uhr

Eintritt: Abendkasse € 15,-     Vorkasse € 13,-     ermäßigt/DIG-Mitgl. € 12,-    



KATHAK
Nordindischer höfischer Tanz




Alok Parna - Kathak-Tanz
Subhajyoti Guha - Tabla


  
 Auf vielen internationalen Festivals erntete ihr Auftritt große Anerkennung Sie beherrscht alle Nuancen dieses Genres Der sakrale Tempeltanz wurde immer mehr verweltlicht und mit dem Eintreffen der islamischen Herrscher in Indien hielt dieser Tanz in den Höfen Einzug. Kennzeichen dieses Tanzes sind Rhythmik, Synchroneffekte und Fußarbeit. Die TänzerInnen tragen bis zu 200 Glöckchen an Knöchelbändern. 
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20. November 2009       Freitag   19:00 Uhr
Ort: Rathaus Mainz, Erdgeschoss, Haifa-Saal

Eintritt: frei

"Alzheimer kriegt (nicht) jeder"


- Alzheimer ist Krankheit, Altern ist Altern

Vortrag

Referent: Prof. Dr. med. Horst P. Schmitt, Pathologisches Institut, Universität Heidelberg

Alzheimer ist eine degressive Hirnerkrankung, die durch einen langsam fortschreitenden Untergang funktionstragenden Hirngewebes (Nervenzellen) gekennzeichnet ist. Die Folge ist ein kontinuierlicher Abbau psychointellektueller Fähigkeiten (Demenz) bis zur völligen Zerstörung der Persönlichkeit im Endstadium.
Da diese Erkrankung zu 95% im Alter (> 60) auftritt und mit Gewebsveränderungen - die man auch im gesunden Altershirn findet - einhergeht, glauben viele Experten, Alzheimer sei ein übersteigerter Alterungsprozess, der letztlich jeden ereile. Das trifft jedoch nicht zu!
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27. November 2008       Freitag   19:00 Uhr
Ort: Rathaus Mainz, Erdgeschoss, Haifa-Saal

Eintritt: frei

Das Opfer in den Religionen der Menschheit


Vortrag

Referent: Prof. Dr. theol. Franz Josef Stendebach OMI,     Fachbereich Kath. Theologie, Universität Frankfurt

  Opferrituale sind ein Phänomen, das sich in fast allen Religionen findet. Opfer sind Geschenk oder Gabe an die Gottheit, ritueller Vollzug der Gemeinschaft von Gottheit und Menschen, rituelle Form der Kommunikation zwischen dem Heiligen und der profanen Welt, rituelle Anerkennung der Macht Gottes über das Leben und der Anhängigkeit des Menschen.
Im Kontext des alten Orients nehmen die Opfervorstellungen der Bibel Israels (AT) hinsichtlich ihrer Fülle und Differenziertheit einen hervorragenden Platz ein, mit einer Wirkungsgeschichte bis in das rabbinische Judentum und das Christentum hinein.
 
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Weitere Programme bzw. Details werden noch später bekanntgegeben.

M.M.Fischer Letzte Aktualisierung: 26.10.2009