DIG

2001

 

1. Halbjahresprogramm

der   DIG   Zweiggesellschaft Mainz

Kontaktstelle
Dr. Jacob Tharakan, Römerwall 39
55131 Mainz
Tel. & Fax: 06131 572516
Konto: Sparkasse Mainz
Nr. 59 204     BLZ 550 501 20
Hauptseite 2001/2


4. Mai 2001       Freitag   20.00 Uhr
Ort: ESWE-FORUM   65185 Wiesbaden, Schillerplatz 1-2,

(Eingang von der Friedrichstrasse)
Nicht im Tattersall! Bitte beachten Sie die geänderten Orts - und Zeitangaben!

Eintritt: DM 25,-
ermässigt / Vorverkauf /DIG-Mitgl. DM 20,-



I n d i e n     F e st i v a l     2 0 0 1


Die Kulturinitiative World-Music-Wiesbaden präsentiert eine musikalisch-tänzerische Reise vom romantischen Süden bis in den farbigen Norden Indiens.




Pakhawaj            

¨ Teil I: Kuchipudi und Bharata Natyam Tanz

    Bharathi Avireddy-Bunke,
      die in Wiesbaden eine Tanzschule leitet, wird zusammen mit ihren
        Schülerinnen die hohe Kunst der südindischen Tempeltänze
          Kuchipudi und Bharata Natyam präsentieren.
            Bharathi Avireddy-Bunke selbst begeistert durch ihre
              atemberaubende Meisterschaft, exzellente Technik und ihre
                persönliche Ausdruckskraft.


¨ Teil II:  Dhrupad-Gesang aus Nordindien

              Shrimati Ashoka Dhar  - Gesang
Rishab Dhar -  Pakhawaj
            Dhrupad ist eine der ältesten Formen der klassischen indischen Musik und
          stellt in erster Linie ein Gebet, ein Ausdruck meditativer Gefühle dar.
        Die aus Calcutta stammende Sängerin Ashoka Dhar als älteste Schülerin
      des Ustad Aminuddin Dagars vertritt hier zusammen mit ihrem Sohn
    die Schule der Dagarvani-Gharana.


  *   *   *   Indische Speisen   *   *   *       *   *   *   Basar   *   *   *  


12. Mai 2001       Samstag   16.00 Uhr
Ort: Rathaus Mainz, Erdgeschoss

Eintritt: frei

Mitglieder Vollversammlung



der Deutsch-Indischen Gesellschaft
Zweiggesellschaft Mainz e.V.


Tagesordnung: ¨ Berichte über die bisherigen Aktivitäten des Vereins
¨ Neuwahlen
¨ Vorschläge zur Erweiterung der Aktivitäten
¨ Kooperation mit anderen Institutionen und Vereinen etc.

 
Gäste sind willkommen!


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30. Mai 2001       Mittwoch   19.30 Uhr
Ort: Rathaus Mainz, Erdgeschoss

Eintritt: frei

Abenteuer Religionsphilosophie im
JUDENTUM


Vortrag
Referent: Prof. Dr. Werner LICHARZ, Univ. Frankfurt/M.

  Das jüdische Volk hat in seiner langen Geschichte oft unter vielen anderen Völkern als Minderheit gelebt und musste sich immer wieder der eigenen jüdisch-religiösen Traditionen erinnern und an die Kulturen der anderen anpassen.  
 Martin Buber
Martin Buber
Doch das freie Denken über die Religion war im Judentum immer von großer Wichtigkeit, weil es außer Bibel und Talmud kein religiöses Zentrum anerkennt, von dem aus ex kathedra dogmatische Fragen für alle Juden verbindlich entschieden werden könnten.Leo Baeck
Leo Baeck
 
  Es hat zwar immer große Lehrer hervorgebracht, es hatte Lehrhäuser und Akademien und es hatte während seiner staatlichen Existenz den Tempel in Jerusalem, aber es hatte nie ein geistig-geistliches Zentrum, wie etwa das Papsttum für die Christen. Franz Rosenzweig (Totenmaske)
Franz Rosenzweig
(Totenmaske)
Die jüdische Religionsphilosophie war dann besonders gefragt, wenn das Volk oder Teile des Volkes, verursacht durch Pogrome oder durch Kriege, in große Krisen geriet. Im 19. und 20. Jh., als die Juden sich in die bürgerlichen Gesellschaften in Europa, emanzipierten, waren sie in Gefahr, ihre religiösen Traditionen aufgeben zu müssen.  
  Dieser Entwicklung stellten sich eine Reihe moderner Religionsphilosophen entgegen, von denen Prof. Licharz nur drei herausgreifen möchte: Martin Buber, Franz Rosenzweig und Leo Baeck. Diese haben mit ihrem Denken viele Impulse in die deutsche Kultur gegeben, sie waren mutig, vieles war gewagt und abenteuerlich.  
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M.M.Fischer Letzte Aktualisierung: 03.05.2001